Vitamine

Vitamine sind im Organismus für den Ablauf des Stoffwechsels lebensnotwendig. Die Bezeichnung eines Vitamins erfolgt durch Buchstaben A bis K mit einzelnen Auslassungen und zum Teil Zahlenindizes wie B1, B2 usw.

Vitamine sind lebenswichtige, in Spuren wirksame organische Verbindungen, die jedoch keine Funktion als Baustoffe haben. Sie werden überwiegend von Pflanzen gebildet und mit der Nahrung aufgenommen, selten im menschlichen Körper selbst aufgebaut, wie es zum Beispiel mithilfe der Bakterienflora des Dickdarms der Fall ist. Vitamine können nicht durch andere Stoffe ersetzt werden. Durch gemischte Kost wie frisches Gemüse, Obst und Vollkornprodukte wird der Körper ausreichend versorgt. Viele sind hitzeempfindlich, fett- oder wasserlöslich und können daher durch falsche Behandlung der Nahrung zerstört werden. Karotten, die reich an Vitamin A sind, stellen eines der wenigen Gemüse dar, die tatsächlich besser in gegartem Zustand verzehrt werden sollten, da der Körper das Vitamin A in Verbindung mit ein wenig Fett optimal aufnehmen kann. Durch Vitamin-Präparate kann einem Vitamin-Mangel entgegengewirkt werden. Sie werden vor allem für den Aufbau von Coenzymen benötigt, die als Katalysatoren für die Regulierung des Stoffwechsels von großer Bedeutung sind. Die Bezeichnung Vitamin wurde 1912 von Herrn Funk geprägt. Sie wurden ab 1925 isoliert und ihre Strukturen aufgeklärt.

Ein Vitamin-Mangel führt zu typischen Krankheitsbildern. Es kommt zu Störungen der Stoffwechseltätigkeit und macht sich durch Müdigkeit, Schwäche, Unlustgefühle oder ein ungesundes Hautbild bemerkbar. Auch Anämie, Krämpfe, Nachtblindheit, Rachitis oder Skorbut sind häufige Mangelerscheinungen. Doch auch die übermäßige Aufnahme eines Vitamins kann schädlich für die Organe sein. Daher sollte man es nicht übertreiben. Wer sich sehr einseitig ernährt, kann einen Vitamin-Mangel mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen. Der Tagesbedarf des Menschen an einem einzelnen Vitamin ist unterschiedlich; er liegt jedoch unter 10 mg, ausgenommen bei Vitamin C. Die fettlöslichen Vitamine A, D und E nimmt man mit Fleisch, Fisch und Wurst zu sich; sie können gut gespeichert werden.

Die wasserlöslichen Vitamine B, C, H und K werden bei Überangebot ausgeschieden. Als Faustregel gilt: Bei regelmäßiger Aufnahme von gemischter Kost wird der Körper ausreichend versorgt. Den exakten Bedarf kann man Tabellen entnehmen. Diese weisen den Buchstaben, den Namen, die chemische Zuordnung und die biochemischen Funktionen auf, des Weiteren Hauptvorkommen, Mangelkrankheiten beim Menschen und den Tagesbedarf des Menschen in mg.

Vitamine sind lebensnotwendig, können aber vom Körper nicht selbst produziert werden. Sie müssen daher von außen mit der Nahrung dem Körper zugeführt werden.

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